Über uns

Klavier Knauer ist eines der führenden und bedeutendsten Klavierfachgeschäfte, das schon seit zwei Generationen in Hamburg besteht.

Musik hat in Verbindung mit dem Namen Knauer eine lange Tradition.
1954 war der begabte Pianist Peter Knauer nach Kanada umgezogen um bei Heinzmann Klavierfabrik seine Ausbildung zu machen.
1960 hatte er schon sein erstes Klaviergeschäft eröffnet. Seine Söhne - Jed und Ben hatten nach der Schule im Laden gearbeitet, wobei sie den ganzen Arbeitsablauf, vom Klavierbau bis zur Stimmung erlernten.

Als die Kinder groß waren sind sie mit Ihrer Band um die Welt gereist. 1979 sind sie nach Deutschland gekommen. "Deutschland hat mir sehr gut gefallen. Ich wollte etwas neues ausprobieren und habe mich entschieden, meinen Laden in Hamburg zu eröffnen"-erinnert sich Jed Knauer.

Heute ist KlavierKnauer bekannt auch außerhalb Hamburg. Zu unseren Kunden zählen auch große Namen, wie Fabrik, Thalia Theater, Schmidts Tivoli, Altona Theater, Color Line Arena.

In der Werkstatt werden von hochqualifizierten, bei Steinway&Sons ausgebildeten Spezialisten Reparaturen und Lackarbeiten durchgeführt.

Wir sind langjährige Bewohner der Welt der Musik und freuen uns über die Gelegenheit, Sie in dieser Welt begleiten zu können.

Unser neues Domizil seit dem 01. April 2015 in der Spaldingstrasse 49,  20097 Hamburg.

Klavier Knauer, Spaldingstrasse 49, 20097 Hamburg.
Foto: Fotomontage für Internet (Aussenwerbung fehlt noch)

Unser Team:

Jed Knauer Klavierstimmung, Verleih-Transport-und Reparaturservice

Gerd Stange

Verkauf, Klavierstimmung:
Wolfgang Schiller

Klavierbau
 

Umzug in die Schilleroper ? Vom Herzen sofort !

Hamburger Abendblatt Artikel 2013 Juni. 24
http://www.abendblatt.de/kultur-live/article117588645/Rettung-fuer-die-Schilleroper-auf-St-Pauli.html

Leserbrief 2 Schilleroper:

1. Juli: "Rettung für die Schilleroper? Ein historischer Bau, immer wieder neue Pläne: Diesmal will sich eine Altonaer Klavierfirma ans Denkmal wagen"

Es geht nicht um die Rettung der Schilleroper !

sondern um einen seit langem fehlenden neuen innovativen Ansatz, mit Hilfe
dieses Gebäudes, Künstlern aus allen Bereichen die Möglichkeit zu geben,
ihrem schöpferischen Potiential Ausdruck zu verleihen.
Einrichtungen, wie zum Beispiel die Elbphilharmonie, können eine ähnliche Herangehensweise in dieser Form nicht gewährleisten.
Klavier Knauer,  ein international renommiertes Klaviergeschäft in Hamburg, das sich auch als Konzertveranstalter einen Namen gemacht hat, wagt mit Herz und Überzeugung, dieses Projekt umzusetzen.
Genau das fehlt in Hamburg.
Und genau das muss unterstützt werden.
Da dies ein Gemeinschaftsprojekt ist, sollten alle Beteiligten, darunter auch die Anwohner, in das Vorhaben einbezogen werden.
Die Schilleroper bietet zahlreiche Anbindungen zu öffentlichen Verkehrsmitteln (U-Bahn Feldstrasse, Sternschanze) und ist auch zu Fuß und mit dem Fahrrad gut erreichbar.
Um den Anwohnern entgegen zu kommen, wäre auch ein Antrag auf eine verkehrsberuhigte Zone denkbar.
Viele Optionen scheinen möglich und es wäre falsch, dieses Projekt nur aus infrastrukturellen Gründen scheitern zu lassen.
Zudem würde durch den Auf- und Ausbau der Schilleroper, Hamburg ein weiteres interessantes Gesicht bekommen, das sich nicht nur auf den Tourismus positiv auswirken würde, sondern auch Künstlern aller Facetten und Strömungen, Raum für neue Inspirationen bieten würde.
Ein Hoch auf diesen grandiosen Plan !

Moha T. Kresse   
P. Baierlein

Taz Hamburg, 3.09.2013
http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=ha&dig=2013%2F09%2F03%2Fa0146&cHash=9a0e07b0d3a938d95afcbdf406377da2

Buchempfehlung : Gerd Stange  Klaviere statt Waffen  Im Selbstverlag/ Kunst zurück Edition, 2017

ISBN 9783000563843 
Fragen zur Bestellung : Gerd Stange 01793994896  Erikastraße 64  20251 Hamburg Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  oder im Laden fragen

http://www.gerdstange.de/Frisch-auf-den-Tisch/Gerd-Stange-Buchprasentation-Klaviere-statt-Waffen-mit-der-Konzertpianistin-Marina-Savova.html

 


Knauer & Sons: Wohltemperierte Töne aus Altona

Hamburger Abendblatt Artikel 2012
30.05.2012, 06:36 Uhr
Daniela Stürmlinger

Knauer & Sons betreiben einen erfolgreichen Klavierladen an der Holstenstraße in Hamburg. Die Instrumente werden in China gefertigt.

 


Jed Knauer, 56, am Flügel. Dieser wurde von dem inzwischen verstorbenen
Hamburger Künstler Horst Janssen bemalt
.
Foto: Marcelo Hernandez

 

HAMBURG. In seiner Jugend tourte er mit Schwester Lesley und Bruder Ben durch die Welt und landete in den 1970er-Jahren mit seiner Band Promises zahlreiche Hits wie "Baby It's You". Inzwischen ist Jed Knauer bei der klassischen Musik angekommen und besitzt einen der bekanntesten Klavierläden in Hamburg.

Auf 800 Quadratmetern an der Holstenstraße gibt es nicht nur neue und gebrauchte Pianos und Flügel, sondern auch die Eigenmarke Knauer & Sons, Klaviere, die der Unternehmer nach seinen Vorstellungen in China bauen lässt. "Natürlich wird alles nach meinen Plänen produziert", sagt Knauer. Verwendet werden größtenteils Teile von deutschen Zulieferern.

Der Musikexperte war bereits mehrmals zur Kontrolle in der asiatischen Fabrik. Sie befindet sich in Nordchina, "weil dort ähnliche klimatische Bedingungen herrschen wie in Deutschland". Das richtige Klima ist eine der Voraussetzungen dafür, dass der Klang stimmt und keine Risse im Resonanzboden entstehen. "Wenn das Instrument beim Kunden steht, ist 45 bis 65 Prozent die optimale Luftfeuchtigkeit", sagt Knauer. Das alles muss der Vater zweier Söhne - daher der Markenname Knauer & Sons - schon beim Bau des Instruments berücksichtigen.

Das Thema Musik hat in Verbindung mit dem Namen Knauer Tradition in Hamburg. Schon im Jahr 1954 war der Hamburger Pianist Peter Knauer nach Kanada ausgewandert, um bei der Heinzmann Klavierfabrik seine Ausbildung zu absolvieren. 1960 eröffnete er dort sein erstes Klaviergeschäft. Seine Söhne, Jed und Ben, hatten nach der Schule im Laden gearbeitet, wobei sie den kompletten Arbeitsablauf vom Klavierbau bis zur Stimmung erlernten. 1979 kamen sie nach Deutschland. "Das Land hat mir sehr gut gefallen. Ich wollte etwas Neues ausprobieren und habe mich entschieden, meinen Laden in Hamburg zu eröffnen", sagt Jed Knauer, dessen Cousin der bekannte Klavierspieler Sebastian Knauer ist.

Inzwischen zählen große Hamburger Namen zu den Kunden des Klavierhändlers, wie die Fabrik, das Thalia-Theater, Schmidts Tivoli, das Altonaer Theater und die O2 World. Auch junge Musikfans kennen Knauer. Im Obergeschoss seines Geschäfts vermietet der Unternehmer Übungsräume an Klavierlehrer. Im Untergeschoss hat er ein Tonstudio eingerichtet. "Wir haben unter anderem gebrauchte Markenflügel von Steinway & Sons, Grotrian-Steinweg, Schimmel, Blüthner, C. Bechstein, Steingraeber & Söhne, Yamaha, Zeitter & Winkelmann, Seiler und Seidl & Sohn", sagt Knauer. Für Einsteiger gibt es gebrauchte Klaviere ab 500 Euro, Veranstalter können Klaviere auch mieten. 1,2 Millionen Euro Umsatz macht Knauer mit seinen vier Mitarbeitern im Jahr.

Das Geschäft ist für die Branche in den Krisenjahren schwieriger geworden. Allein die deutschen Fabriken hatten 2011 mit einem Absatzeinbruch von 40 Prozent zu kämpfen. Die Marke Wilhelm Schimmel aus Braunschweig musste Insolvenz anmelden. Der Berliner Konkurrent C. Bechstein war auf eine Kapitalerhöhung angewiesen. Von den mehreren Hundert Pianofabriken, die im 19. Jahrhundert das aufstrebende deutsche Bildungsbürgertum versorgten, sind inzwischen nur noch rund ein Dutzend übrig.

Knauers Vorteil ist die Fertigung in Asien, wo er auch eine Werkstatt für Reparaturen hat. Denn in dem Land sind die Herstellungskosten günstiger. Zudem stellt er rund zweimal im Monat gemeinsam mit seinem Mitarbeiter, dem Hamburger Künstler Gerd Stange, Künstlern einen Saal in seinem Laden für Konzerte zur Verfügung. Das trägt zur Kundenbindung bei. Die Künstler sind die Veranstalter, bezahlen jedoch keine Miete und bekommen den Erlös der Abendkasse. Vorwiegend Klassik und Jazz prägen das Programm.

Ein neuer Flügel von Knauer & Sons kostet mindestens 6000 Euro. Nach oben sind allerdings keine Grenzen gesetzt. Der Preis für einen von dem inzwischen verstorbenen Maler Horst Janssen bemalten Flügel erreicht die Hunderttausender-Schwelle. Deshalb hat Jed Knauer ihn auch sicher verwahrt.